A · System bereinigen
Logo und Identität bleiben bestehen. Abweichungen in Typografie, Farbe, Raster und Vorlagen werden geordnet, Regeln geschlossen und häufige Anwendungen vereinheitlicht.
Marke & Gestaltung
Corporate Design hat keinen seriösen Einheitspreis. Ein bestehendes System zu bereinigen ist eine andere Aufgabe als eine visuelle Identität neu aufzubauen und über mehrere Teams, Märkte und Anwendungen auszurollen.
Vier Faktoren bestimmen den Aufwand besonders stark: die Tiefe der konzeptionellen und strategischen Klärung, der Umfang des visuellen Systems, Anzahl und Komplexität der Anwendungen und Vorlagen sowie Einführung, Dokumentation und Abstimmung mit beteiligten Teams.
Darum hilft eine pauschale Preisspanne bei der Beschaffung kaum. Entscheidend ist, welche Ausgangslage gelöst werden muss und was nach Projektende tatsächlich anwendbar sein soll. Erst ein klarer Umfang macht Offerten vergleichbar.
Unter «Corporate Design» kann eine Bereinigung, eine Systemerweiterung oder der vollständige Neuaufbau einer visuellen Identität verstanden werden. Eine einzige CHF-Spanne ohne definierten Umfang wäre deshalb irreführend.
Diese Seite zeigt stattdessen, welche Entscheidungen eine Offerte grösser oder kleiner machen – und wie unterschiedliche Angebote auf derselben Grundlage verglichen werden können.
Die Szenarien sind keine Pakete. Sie zeigen, warum dieselbe Bezeichnung sehr verschiedene Aufwände meinen kann.
Logo und Identität bleiben bestehen. Abweichungen in Typografie, Farbe, Raster und Vorlagen werden geordnet, Regeln geschlossen und häufige Anwendungen vereinheitlicht.
Die Identität wird sichtbar geschärft: stärkere Art Direction, präzisere Bildwelt, überarbeitete Typografie und Vorlagen für Print und Digital. Wiedererkennbare Elemente bleiben erhalten.
Positionierung und visuelles Konzept werden neu gefasst; je nach Aufgabe entstehen Logo oder Kernidentität, vollständiges System, Anwendungen, Richtlinien und ein geplanter Rollout.
Am Anfang stehen Analyse und Bestandsaufnahme: bestehende Anwendungen, Abweichungen, technische Anforderungen, beteiligte Teams und die strategische Grundlage. Darauf folgen Konzept und Art Direction als visuelle Leitentscheidung.
Das System selbst umfasst je nach Aufgabe Typografie, Farbe, Raster, Iconografie und Bildwelt sowie eine Verfeinerung des Logos oder eine neue Kernidentität, falls das wirklich nötig ist. Belastbar wird es erst an realen Kernanwendungen: etwa Website, Präsentation, Geschäftsausstattung, Broschüre, Verpackung oder Messeauftritt.
Vorlagen, Richtlinien, Adaptionen und Qualitätssicherung machen die Gestaltung für den Alltag nutzbar. Je mehr Teams, Märkte, Sprachen und externe Partner beteiligt sind, desto grösser werden Dokumentations-, Einführungs- und Koordinationsaufwand.
Fotografie, Illustration, Webentwicklung, Druck und Produktion, Schrift- oder Bildlizenzen, Übersetzungen und Sprachanpassungen sowie die technische Umsetzung durch externe Partner können zum Projekt gehören, sind aber nicht automatisch Teil der Corporate-Design-Leistung.
Ob diese Positionen separat geführt werden, hängt vom Projektmodell ab. Wichtig ist nicht die Trennung an sich, sondern dass Offerte und Verantwortlichkeiten eindeutig zeigen, wer Auswahl, Beauftragung, Umsetzung und Abnahme übernimmt.
Welche Identität, Regeln, Vorlagen und Anwendungen bestehen bereits – und wo liegen die konkreten Probleme?
Was soll das Corporate Design geschäftlich und in der Wahrnehmung künftig leisten?
Welche Formate müssen im Projekt gestaltet, getestet und technisch eingerichtet werden?
Wer nutzt das System, in welchen Märkten und Sprachversionen, und wer entscheidet intern?
Welche Markencodes und Systemteile bleiben, welche müssen ergänzt oder neu entwickelt werden?
Welche Anwendungen starten zuerst, wann müssen sie einsatzbereit sein und wie erfolgt die Übergabe?
Vergleichen Sie nicht nur Totale, sondern die Entscheidungen, Anwendungen und Verantwortlichkeiten dahinter.
Welche Analyse und Klärung ist enthalten, und welche Grundlagen werden vom Auftraggeber vorausgesetzt?
Bleibt das Zeichen bestehen, wird es verfeinert oder ist eine Neuentwicklung ausdrücklich enthalten?
Welche konkreten Formate werden gestaltet, technisch eingerichtet und mit realen Inhalten getestet?
Welche Regeln werden festgehalten, in welcher Tiefe und für welche Nutzerinnen und Nutzer?
Wie viele Richtungen und klar bezeichnete Korrekturrunden sind vorgesehen?
Welche Nutzungsrechte gelten, und welche Schriften, Bilder oder Illustrationen benötigen eigene Lizenzen?
Wer überträgt das System auf weitere Anwendungen, schult Teams und prüft die ersten Umsetzungen?
Welche Leistungen, Fremdkosten und technischen Umsetzungen sind ausdrücklich nicht enthalten?
Die Ausgangslage entscheidet, nicht der Wunsch nach sichtbarer Veränderung.
System in Anwendung
Die unabhängige Konzeptstudie zeigt, wie eine visuelle Grundidee zu einem erweiterbaren System über Produktfamilie, Verpackung und Raum wird.

VOLCÁN ATELIER · Brand & Packaging Concept
Unabhängige Brand & Packaging Concept Study.
Vollständigen Case ansehenEin Kostenrahmen beginnt mit einer priorisierten Anwendungsliste und einer ehrlichen Bestandsaufnahme. Die Seite Corporate Design für anwendbare Markensysteme zeigt, wie Typografie, Farbe, Raster, Bildwelt, Vorlagen und Einführung zusammengeführt werden.
Wenn vor der Gestaltung zuerst Positionierung, Markenversprechen oder Markenarchitektur geklärt werden müssen, gehört dieser Teil in den Umfang. Das ist die Schnittstelle zu Branding und Markenentwicklung – nicht automatisch ein Grund, das gesamte Erscheinungsbild neu zu entwickeln.
Weil Bereinigung, Weiterentwicklung und Neuaufbau unterschiedliche Konzepttiefe, Anwendungen, Dokumentation und Einführung erfordern.
Strategische Grundlagen, Systembestandteile, konkrete Anwendungen, Vorlagen, Richtlinien, Korrekturen, Rechte, Einführung, Fremdkosten und Ausschlüsse.
Nein. Wenn Wiedererkennung und Grundform tragen, kann eine Systembereinigung oder Weiterentwicklung ohne neues Logo sinnvoller sein.
Nicht zwingend. Gestaltung der Anwendungen kann enthalten sein, technische Entwicklung und Produktion werden je nach Projekt separat beauftragt und ausgewiesen.
Corporate Design geplant?
Schicken Sie uns die bestehende Marke, die wichtigsten Anwendungen und den gewünschten Umfang – wir sagen Ihnen, welche Teile zuerst geklärt werden müssen.