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Break-even in drei Zahlen.
Wie viele Personen erhalten das Mailing?
Empfänger
Alles zusammen: Kreation, Druck, Lettershop, Porto und allfällige Landingpage/Tracking-Kosten.
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Was bleibt wirtschaftlich von einem zusätzlichen Abschluss übrig? Nicht Umsatz, sondern Umsatz minus variable Kosten.
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Welchen Wert soll ich einsetzen?
Umsatz überschätzt den Business Case, weil Waren-, Liefer- und Bearbeitungskosten darin noch enthalten sind. Es zählt der Deckungsbeitrag – also Umsatz minus variable Kosten. Bei wiederkehrenden Kunden kann ein vorsichtig geschätzter Kundenwert sinnvoll sein, bei Leads der Wert eines qualifizierten Gesprächs.
Szenarien
Rund um den Break-even.
Die Werte leiten sich aus meinem Break-even und meiner eigenen Annahme ab – nicht aus Branchenwerten.
Sobald Empfängerzahl, Kampagnenkosten und Wert pro Erfolg erfasst sind, erscheinen hier die Szenarien.
Optional
Business Case verfeinern
Optional – für Marketingteams, die tiefer rechnen möchten.
Kosten, Bestandskunden und LeadsKosten aufschlüsseln · Bestandskunden · B2B-Leads+
Kosten aufschlüsseln
Nur eintragen, was bekannt ist. Es sind keine Marktpreise hinterlegt.
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Summe —
Bestandskunden: nur der zusätzliche Effekt zählt
Ein Teil der Kundschaft kauft auch ohne Mailing. Diese Käufe gehören nicht in den Business Case. Gerechnet wird nur der Unterschied zwischen «mit» und «ohne» Kampagne – idealerweise gemessen an einer Kontrollgruppe.
B2B: Wert eines qualifizierten Leads
Wert pro Lead = durchschnittlicher Auftragswert × Deckungsbeitragsmarge × Abschlussquote vom Lead zum Kunden.
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Mit einer bestehenden Alternative vergleichenGoogle Ads · Meta Ads · LinkedIn Ads · andere Massnahme+
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Kampagnenkosten und bekannte Kosten pro Erfolg der Alternative eingeben.
Ein CPA-Vergleich ist eine Entscheidungshilfe, keine Attributionsstudie. Kanäle übernehmen oft unterschiedliche Rollen – ein Mailing kann Paid Media ergänzen statt ersetzen.
Standard vs. stärkere VarianteWas eine höhere Investition zusätzlich leisten muss+
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Beide Varianten und einen Wert pro Erfolg eingeben.
Ob stärkere Kreation, Personalisierung oder Produktion diese Differenz tatsächlich erzeugt, lässt sich nicht berechnen – aber mit einer Testzelle prüfen.
Management Summary
Die entscheidende Frage
Die Einordnung erscheint, sobald der Break-even berechnet ist.
Nächster Schritt
Die Zahlen stehen. Jetzt geht es um die Kampagne.
Wir prüfen mit Ihnen Zielgruppe, Angebot, Idee, Personalisierung und Response-Weg – und ob die geplante Investition zur Aufgabe passt.
Ihre Rechnerwerte werden erst übermittelt, wenn Sie dieses Formular absenden – als lesbare Zusammenfassung zusammen mit Ihrer Anfrage.
Wissen / Business Case
Direct Mailing wirtschaftlich planen
Was hinter der Rechnung steckt.
Ein Mailing ist ein Response-Medium. Ob es sich rechnet, entscheidet nicht die Auflage, sondern das Verhältnis von Kosten, Wert pro Erfolg und der Anzahl zusätzlicher Abschlüsse.
01
Wie wird der Break-even eines Direct Mailings berechnet?
Teilen Sie die gesamten Kampagnenkosten durch den Deckungsbeitrag pro zusätzlichem Abschluss. Das Ergebnis – auf die nächste ganze Zahl aufgerundet – sind die notwendigen zusätzlichen Abschlüsse. Teilen Sie diese durch die Empfängerzahl, erhalten Sie die Break-even-Rate. Beispiel: CHF 18'000 ÷ CHF 320 = 56,25, also 57 Abschlüsse; 57 ÷ 10'000 Empfänger = 0,57 %.
02
Response ist nicht gleich Abschluss
Zwischen Mailing und Umsatz liegen meist mehrere Stufen: Reaktion, Lead oder Anfrage, Beratung, Kauf. Eine hohe Response-Rate sagt noch nichts über den wirtschaftlichen Erfolg. Rechnen Sie deshalb mit dem Ergebnis, das tatsächlich Wert erzeugt – dem Kauf, dem qualifizierten Lead oder der gewünschten Anmeldung – und mit dem Wert, den dieses Ergebnis einbringt.
03
Bei Bestandskunden zählt der zusätzliche Effekt
Wer ohnehin regelmässig kauft, kauft oft auch ohne Mailing. Diese Käufe darf der Business Case nicht dem Mailing zuschreiben. Entscheidend ist der Unterschied zwischen einer Gruppe mit und einer vergleichbaren Gruppe ohne Mailing. Eine kleine, zufällig gezogene Kontrollgruppe macht diesen Effekt messbar.
04
Direct Mailing und Paid Media vergleichen
Die Kosten pro gewonnenem Kunden oder Lead sind ein nützlicher gemeinsamer Nenner. Der Vergleich ersetzt aber keine Attributionsstudie: Kanäle erreichen unterschiedliche Menschen in unterschiedlichen Momenten und wirken oft zusammen. Mehr dazu im Beitrag Direct Mailing oder E-Mail?
05
Welche Kosten gehören in den Business Case?
Alle Kosten, die ohne die Kampagne nicht entstünden: Idee und Art Direction, Text und Gestaltung, Daten und Personalisierung, Druck und Veredelung, Lettershop und Konfektionierung, Porto sowie der Response-Weg mit Landingpage und Tracking. Wie Kreation und Produktion zusammenspielen, zeigt die Seite Direct Mailing.
06
Schweizer Versand: Porto gehört in die Rechnung
Die Schweizerische Post bietet B-Post-Massensendungen ab 350 Sendungen an. Die offizielle Tarifseite nennt (Stand September 2026) zum Beispiel CHF 0.53 für eine Postkarte bis B5 mit 1–20 g und einen Grundpreis von CHF 0.63 für einen Standardbrief bis B5 mit 1–100 g; für Spezialsendungen können Zuschläge anfallen. Tarife und Anforderungen können sich ändern – massgeblich sind immer die aktuellen Vorgaben der Post. Der Rechner verwendet diese Werte bewusst nicht als Voreinstellung.
ROI = (erzeugter Deckungsbeitrag − Kampagnenkosten) ÷ Kampagnenkosten × 100. Der erzeugte Deckungsbeitrag ergibt sich aus der Anzahl zusätzlicher Abschlüsse multipliziert mit dem Deckungsbeitrag pro Abschluss. Bei 18'000 Franken Kosten, 80 zusätzlichen Abschlüssen und 320 Franken Deckungsbeitrag pro Abschluss liegt der ROI bei rund 42 %.
Was ist eine Break-even-Rate?+
Die Break-even-Rate ist der Anteil der Empfänger, der zusätzlich abschliessen muss, damit der erzeugte Deckungsbeitrag die Kampagnenkosten deckt. Sie ergibt sich aus den notwendigen zusätzlichen Abschlüssen geteilt durch die Empfängerzahl – zum Beispiel 57 von 10'000 Empfängern, also 0,57 %.
Soll ich Umsatz oder Deckungsbeitrag verwenden?+
Deckungsbeitrag. Umsatz enthält noch Waren-, Liefer- und Bearbeitungskosten und lässt den Business Case besser aussehen, als er ist. Verwenden Sie den Betrag, der nach variablen Kosten übrig bleibt, oder einen vorsichtig geschätzten Kundenwert.
Was gehört zu den Mailingkosten?+
Alle Kosten, die ohne diese Kampagne nicht entstehen würden: Konzept und Art Direction, Text und Gestaltung, Daten und Personalisierung, Druck, Veredelung, Lettershop und Konfektionierung, Porto sowie Landingpage, Response-Weg und Tracking.
Wie vergleiche ich Direct Mailing mit Google oder Meta Ads?+
Über die Kosten pro gewonnenem Kunden oder Lead (CPA). Der Rechner zeigt, ab wie vielen zusätzlichen Abschlüssen das Mailing denselben CPA wie Ihre bekannte Alternative erreicht. Das ist eine Entscheidungshilfe, keine Attributionsstudie – Kanäle übernehmen oft unterschiedliche Rollen und können sich ergänzen.
Wie behandle ich Bestandskunden korrekt?+
Rechnen Sie nur mit dem zusätzlichen Effekt. Käufe, die auch ohne Mailing entstanden wären, gehören nicht in den Business Case. Ziehen Sie die erwarteten Käufe ohne Kampagne – idealerweise gemessen an einer Kontrollgruppe – von den Käufen mit Kampagne ab.
Welche Response Rate ist realistisch?+
Das hängt von Zielgruppe, Angebot, Datenqualität, Kreation und Timing ab. Der Rechner setzt deshalb bewusst keinen Wert voraus. Rechnen Sie Szenarien mit Ihren eigenen Daten aus früheren Kampagnen oder prüfen Sie die Annahme mit einer Testzelle.
Werden meine Rechnerdaten gespeichert?+
Nein. Die Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Es werden keine Werte übertragen, in der Adresszeile abgelegt oder gespeichert. Erst wenn Sie das Formular «Business Case mitsenden» ausdrücklich absenden, übermitteln wir eine lesbare Zusammenfassung zusammen mit Ihrer Anfrage.
Ist das Ergebnis eine Prognose?+
Nein. Es ist eine Modellrechnung auf Basis Ihrer Annahmen. Sie zeigt, was ein Mailing leisten müsste und wie sich verschiedene Szenarien auswirken – nicht, was es tatsächlich leisten wird.
Methodik & Quellen
So rechnet der Business Case.
Notwendige zusätzliche Erfolge = Kampagnenkosten ÷ Wert pro Erfolg, aufgerundet.
Der Rechner enthält keine Branchen-Benchmarks, keine voreingestellten Response-Raten und keine Marktpreise. Alle Ergebnisse sind Modellrechnungen auf Basis Ihrer Eingaben, keine Prognosen.