Bestandsaufnahme
Bestehende Anwendungen und Abweichungen werden gesichtet und nach Häufigkeit und Sichtbarkeit geordnet.
Marken & Design
Corporate Design macht eine bestehende Markenidentität im Alltag anwendbar: Typografie, Farbe, Raster, Iconografie und Bildwelt werden zu Vorlagen, die auch ohne Rückfrage bei uns korrekt funktionieren. Für Unternehmen mit mehreren Teams, Standorten oder Agenturpartnern entsteht ein Regelwerk, das Konsistenz sichert und trotzdem gepflegt werden kann.
Bestehende Anwendungen und Abweichungen werden gesichtet und nach Häufigkeit und Sichtbarkeit geordnet.
Typografie, Farbe, Raster und Iconografie werden final festgelegt.
Kernvorlagen für die häufigsten Formate über Print und Digital entstehen.
Regeln werden als nutzbares Richtliniendokument mit Beispielen aufbereitet.
Vorstellung im Unternehmen, inklusive Ansprechperson für Rückfragen in der Anfangsphase.
Regelmässige Stichproben und punktuelle Aktualisierung, wenn neue Formate dazukommen.
Eine Typo-Hierarchie legt fest, welche Schriftgrösse, welcher Schnitt und welcher Zeilenabstand zu Titel, Zwischentitel, Fliesstext, Bildlegende und Fussnote gehören. Diese Zuordnung gilt medienübergreifend, wird aber für Bildschirm und Papier je nach Leseabstand leicht angepasst.
Für Office-Anwendungen, in denen die Hausschrift oft nicht lizenziert ist, definieren wir eine Ersatzschrift mit vergleichbarem Charakter, damit interne Präsentationen nicht aus dem System fallen.
Das Farbsystem umfasst Primär- und Sekundärfarben, Sonderfarben für den Druck, Bildschirmwerte sowie klare Regeln für Kombinationen und Kontraste – auch im Hinblick auf Lesbarkeit auf digitalen Oberflächen.
Ein Print-Raster macht Geschäftsdrucksachen, Broschüren und Inserate in unterschiedlichen Formaten bespielbar, ein darauf abgestimmtes Digital-Raster tut dasselbe für Website und digitale Anwendungen. Feste Regeln für Ränder, Weissraum und Bundsteg sorgen dafür, dass Dokumente unterschiedlicher Länge dieselbe Ruhe ausstrahlen.
Ein konsistenter Icon-Stil – Strichstärke, Eckenradius, Rastermass – macht auch kleine Anwendungen wie Formulare oder Infografiken sofort als Teil derselben Marke erkennbar. Wir entwickeln ein Icon-Grundset für die häufigsten Anwendungsfälle und Regeln für spätere Ergänzungen.
Kriterien für Bildauswahl und Bildbearbeitung – Bildausschnitt, Farbstimmung, Kontrastniveau – ergänzen das System, damit Fotografie und Illustration über verschiedene Kanäle als eine Handschrift wahrgenommen werden.

Regeln allein verändern den Alltag nicht, Vorlagen schon.
Vorlagen für die häufigsten internen Dokumente, getestet mit echten Titeln statt Platzhaltertext.
Briefpapier, Visitenkarte und E-Mail-Signatur nach denselben Regeln wie grössere Drucksachen.
Für professionell produzierte Drucksachen wie Broschüren, Kataloge oder Inserate.
Baukastenartige Vorlagen für wiederkehrende Beitragsformate.
Ein Regelwerk nützt wenig, wenn es nur verschickt statt eingeführt wird. Wir stellen das System den beteiligten Teams direkt vor, mit Beispielen für richtige und falsche Anwendung, damit Entscheidungen im Alltag nachvollziehbar bleiben.
Digitale Richtlinien bereiten wir zusätzlich so auf, dass Entwicklerinnen und Entwickler Farbwerte und Abstände direkt übernehmen können, statt sie aus einem PDF abzutippen.
Beispiel
Sind mehrere Standorte oder Landesgesellschaften beteiligt, entstehen für Präsentationen und Broschüren mit der Zeit unterschiedliche Logogrössen und Farbtöne. Dann helfen dokumentierte Schutzräume, Sonderfarben und Rastersysteme sowie Vorlagen für PowerPoint, Word und InDesign und ein digitales Farbmodul für die Website – damit lokale Teams eigenständig gestalten können, ohne bei jeder Anwendung Rücksprache zu halten.
Wenn Anwendungen uneinheitlich wirken oder viele Personen gestalten, lohnt sich ein Regelwerk unabhängig vom Alter des Logos.
Sonderfarben, etwa nach dem Pantone-System, verbessern die Kontrolle und Reproduzierbarkeit einer Markenfarbe im Druck. Das Ergebnis hängt dennoch von Bedruckstoff, Druckverfahren, Farbe und Oberfläche ab und wird bei der Druckabnahme beurteilt. Sie ergänzen die Bildschirmfarben.
In der Regel bei neuen Anwendungsfällen oder grösseren Erweiterungen des Angebots. Ein Grundgerüst bleibt über Jahre gültig.
Meist interne Marketingteams, teils mit Unterstützung von Druckereien oder Agenturen. Wir richten Vorlagen entsprechend praxisnah ein.
Raster, Farb- und Typografiesystem werden von Anfang an medienübergreifend gedacht und erst danach für die technischen Eigenheiten von Print und Bildschirm angepasst.
Nächster Schritt
Wir besprechen Ausgangslage, Ziele und Produktionsweg – und entwickeln daraus ein klares Vorgehen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich.