Artikelnummer
Eindeutiger Bezug zwischen Katalogseite, Bestellsystem und Lager, konsistent auf jeder Darstellung geführt.
Print, Katalog & Verpackung
Ein Produktkatalog mit tausend oder mehr Artikeln ist zuerst ein Datenprojekt und erst danach eine Gestaltungsfrage: Artikeldaten müssen sauber strukturiert, Varianten eindeutig unterscheidbar und technische Angaben über das gesamte Sortiment vergleichbar sein. Vitali & Co. baut die Datenlogik, das Tabellensystem und die Bildstandards, mit denen ein grosses Sortiment über Jahre gepflegt und nachgedruckt werden kann.
Bevor eine Katalogseite entsteht, klären wir, woher die Artikeldaten kommen: aus einem Product-Information-Management-System, aus Excel-Exporten des Vertriebs oder aus mehreren, nicht immer konsistenten Quellen. Diese Datenlage entscheidet, wie viel manuelle Aufbereitung nötig ist, bevor überhaupt layoutet werden kann.
Ein sauberer Export mit eindeutigen Feldern für Artikelnummer, Bezeichnung, Masse, Material und Preis erspart später viel Korrekturaufwand. Wo Datenquellen uneinheitlich sind, definieren wir mit dem Kunden ein Zielformat, an dem sich künftige Exporte orientieren – eine Investition, die sich bereits bei der ersten Nachauflage auszahlt.
Eindeutiger Bezug zwischen Katalogseite, Bestellsystem und Lager, konsistent auf jeder Darstellung geführt.
Standardisierte Angaben zu Grösse, Gewicht, Material oder Leistung, durchgängig in denselben Einheiten über das gesamte Sortiment.
Farboptionen, Grössen oder Materialvarianten eines Grundartikels, visuell klar von eigenständigen Artikeln unterschieden.
Separat geführte Preisliste, die unabhängig vom bildlastigen Hauptteil aktualisiert und gedruckt werden kann.
Sobald ein Artikel in mehreren Farben, Grössen oder Ausführungen verfügbar ist, braucht die Tabellenlogik eine klare Systematik: eine Zeile pro Variante mit gemeinsamer Kopfzeile, oder ein kompaktes Farbfeld-Raster neben einer einzigen technischen Beschreibung. Welche Lösung passt, hängt davon ab, ob sich die Varianten preislich oder technisch unterscheiden.
Bei Farbausführungen sorgt ein einheitlicher Bildstandard dafür, dass Farbnuancen zwischen den Varianten vergleichbar bleiben und nicht durch unterschiedliches Licht oder unterschiedliche Kameraeinstellungen verfälscht werden. Wo Farbtreue entscheidend ist, wird das Ergebnis gegen ein physisches Muster geprüft, nicht nur am Bildschirm beurteilt.
Bei grossen Sortimenten entscheidet nicht die einzelne Produktseite über die Qualität des Katalogs, sondern ob sich Artikel innerhalb einer Gruppe zuverlässig vergleichen lassen: gleiche Reihenfolge der Kenngrössen, gleiche Rundung, gleiche Darstellung von Variantenoptionen. Weicht eine Produktgruppe von diesem Muster ab, verliert die Käuferin die Vergleichsbasis und damit Vertrauen in den Katalog als Ganzes.
Wir prüfen deshalb Tabellenraster nicht nur pro Doppelseite, sondern über ganze Kapitel hinweg, mit Stichproben aus unterschiedlichen Sortimentsbereichen, bevor die Reinzeichnung des gesamten Katalogs beginnt.
Je nach Verkaufsrelevanz eines Artikels wählen wir eine andere Darstellungstiefe.
Wie viele Artikel pro Seite, wie viel Bildfläche pro Artikel, wo lohnt sich eine ausführliche Darstellung und wo reicht eine Tabellenzeile: Diese Fragen entscheiden über Produktionskosten und Handhabbarkeit des fertigen Katalogs. Wir treffen sie anhand der Verkaufsrelevanz einzelner Artikelgruppen, nicht nach Alphabet oder Liefereingang.
Eine durchdachte Seitenökonomie hält den Gesamtumfang in einem sinnvollen Rahmen für Bindung und Gewicht, ohne dass wichtige Artikel zugunsten weniger relevanter Randsortimente zu kurz kommen.

Bei grossen Sortimenten ist ein einheitlicher Bildstandard wichtiger als die einzelne Aufnahme: gleicher Bildausschnitt, gleiche Perspektive, gleicher Hintergrund für vergleichbare Artikelgruppen. Nur so wirkt der Katalog aus einem Guss, auch wenn die Bilder über Monate oder Jahre und aus unterschiedlichen Quellen entstanden sind.
Für die Vereinheitlichung von Freistellern, Hintergründen und Bildgrössen setzen wir gezielt KI-gestützte Bildentwicklung ein, etwa um bestehendes, uneinheitliches Bildmaterial an einen gemeinsamen Standard anzugleichen. Ob ein Bild die technischen Eigenschaften eines Artikels korrekt zeigt, bleibt eine redaktionelle Prüfung.
Bei international vertriebenen Produktkatalogen kommen neben der Übersetzung oft marktspezifische Abweichungen hinzu: andere Masseinheiten, andere Zertifizierungen, teils ein reduziertes oder erweitertes Artikelsortiment je Markt. Wir bilden diese Varianten über eine gemeinsame Datenbasis mit marktspezifischen Filtern ab, statt für jeden Markt eine eigenständige Gestaltung zu führen.
So bleibt die visuelle Konsistenz über alle Marktversionen erhalten, während Inhalte pro Sprache und Markt korrekt und aktuell sind.
Produktkataloge veralten schneller als andere Publikationen, weil sich Artikel, Preise und Verfügbarkeiten laufend ändern. Wir legen die Dateistruktur deshalb so an, dass einzelne Kapitel oder Seiten unabhängig aktualisiert werden können, statt bei jeder Änderung den gesamten Katalog neu aufzusetzen.
Für Nachauflagen definieren wir einen klaren Ablauf: welche Änderungen einfliessen, wie auslaufende Artikel gekennzeichnet oder entfernt werden und wie sichergestellt wird, dass Artikelnummern und Preisanhang konsistent bleiben. Ein separat geführter Preisanhang erlaubt dabei häufigere Aktualisierungen, ohne den bildlastigen Hauptteil jedes Mal neu drucken zu müssen.
Artikeldaten aus PIM oder Excel prüfen, vereinheitlichen und für den Katalog strukturieren.
Systematik für Farbausführungen, Grössen und technische Angaben festlegen.
Einheitliche Bildparameter definieren und bestehendes Material daran angleichen.
Darstellungstiefe je Artikelgruppe festlegen und Gesamtumfang mit Bindeform abstimmen.
Daten, Bilder und Texte auf Vollständigkeit prüfen und in Druckqualität ausarbeiten.
Aktualisierungsablauf für künftige Ausgaben und Preisanhänge festlegen.
Ja, sofern ein strukturierter Export möglich ist. Wir definieren mit dem Kunden das benötigte Feldformat, damit der Export ohne manuelle Nacharbeit ins Layout einfliesst.
Über ein kompaktes Farbfeld-Raster neben einer gemeinsamen technischen Beschreibung, wenn sich die Varianten nur farblich unterscheiden, oder über eigene Tabellenzeilen, wenn auch Masse oder Preis abweichen.
Das hängt von der Änderungsfrequenz des Sortiments ab. Ein separater Preisanhang erlaubt häufigere Aktualisierungen, ohne den bildlastigen Hauptteil jedes Mal neu produzieren zu müssen.
Über eine gezielte, teils KI-gestützte Nachbearbeitung, die Freisteller, Hintergründe und Bildgrössen angleicht. Die inhaltliche Prüfung der Bilder bleibt redaktionell.
Über eine gemeinsame Datenbasis mit marktspezifischen Filtern, sodass Layout und Gestaltung konsistent bleiben, während Inhalte je Markt korrekt angezeigt werden.
Nächster Schritt
Wir besprechen Ausgangslage, Ziele und Produktionsweg – und entwickeln daraus ein klares Vorgehen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich.