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Kurzformat in Printmedien, meist mit klarer Kernbotschaft und hohem Wiedererkennungswert.
Kampagnen & Direct Marketing
Eine Printkampagne besteht selten aus einem einzigen Format: Plakat, Anzeige, Beilage und Mailing übernehmen unterschiedliche Aufgaben und müssen trotzdem als eine Idee erkennbar bleiben. Vitali & Co. entwickelt das Bild- und Typografiesystem für diese Formatvielfalt und plant Produktionsvorlauf, Streuung und Übergänge zu digitalen Anschlusspunkten mit.
Diese Seite gehört zur Leistung Kampagnen & Art Direction.
Eine Kampagne funktioniert nicht als Sammlung einzelner Formate, sondern als eine Idee, die sich über sie hinweg konsequent wiederholt.
Am Anfang steht eine Idee, die sich verdichten lässt: ein Bild, ein Satz, ein wiederkehrendes grafisches Element, das über unterschiedliche Formate hinweg erkennbar bleibt. Diese Verdichtung ist bei Print besonders wichtig, weil jedes Format eigene Grössen-, Format- und Betrachtungsbedingungen hat.
Wir prüfen die Kampagnenidee früh daraufhin, ob sie sich sowohl auf ein grossformatiges Plakat als auch auf ein kleinformatiges Mailing herunterbrechen lässt, ohne an Wiedererkennbarkeit zu verlieren. Ideen, die nur in einem Format funktionieren, taugen nicht als Kampagnenidee.
Anzeige, Plakat, Beilage, Mailing und Broschüre haben unterschiedliche Betrachtungsdistanzen, Kontaktzeiten und Informationsdichten. Ein Plakat muss in Sekunden wirken, eine Broschüre darf und soll mehr Zeit beanspruchen. Diese Unterschiede bestimmen, wie viel Botschaft pro Format sinnvoll ist.
Wir ordnen die Formate deshalb dramaturgisch: kurze, plakative Formate für Aufmerksamkeit und Reichweite, dichtere Formate wie Beilage oder Broschüre für Vertiefung und Abschluss. So ergänzen sich die Formate, statt dieselbe Botschaft nur zu wiederholen.
Kurzformat in Printmedien, meist mit klarer Kernbotschaft und hohem Wiedererkennungswert.
Grossformat für kurze Betrachtungszeit und maximale Fernwirkung, reduziert auf wenige Elemente.
Eigenständiges Druckwerk innerhalb eines Trägermediums, mit mehr Raum für Inhalt als eine Anzeige.
Direkt adressierte Postsendung mit persönlicherem Charakter und oft direktem Handlungsaufruf.
Vertiefendes Format für Interessierte, die bereits Kontakt mit der Kampagne hatten.
Damit eine Kampagne als Einheit wahrgenommen wird, braucht es ein Bild- und Typografiesystem, das über sehr unterschiedliche Formatgrössen funktioniert: eine Schrift, die sowohl in Plakatgrösse als auch im Fliesstext einer Broschüre trägt, sowie eine Bildsprache, die sich auf Ausschnitte herunterbrechen lässt, ohne ihre Aussage zu verlieren.
Bei der Bildentwicklung setzen wir, wo sinnvoll, KI-gestützte Werkzeuge ein, etwa um ein Motiv für unterschiedliche Formate und Ausschnitte konsistent anzupassen. Die gestalterische Entscheidung über Bildaussage und Bildsprache bleibt dabei bei uns.
Plakat und Anzeige schaffen erste Reichweite und Wiedererkennung.
Beilage oder Broschüre liefern zusätzlichen Inhalt für Interessierte.
Mailing spricht ausgewählte Adressen mit einem konkreten Anliegen an.
Landingpage oder personalisierte Strecke nehmen Kontakte aus Print auf.
Rückmeldungen aus Print und Digital werden zusammengeführt und eingeordnet.
Print und Digital lassen sich verbinden, wenn der Übergang klar gestaltet ist: ein QR-Code oder eine kurze, merkbare Internetadresse auf dem gedruckten Format führt zu einer Landingpage, die gestalterisch an die Kampagne anschliesst, statt einen Bruch zu erzeugen.
Bei Mailings lassen sich personalisierte Strecken einsetzen, bei denen eine individuelle Kennung auf dem Druckstück zu einer entsprechend vorbereiteten digitalen Seite führt. Wir gestalten diese Übergänge so, dass sie technisch einfach umsetzbar bleiben und die Kampagnenidee auch digital fortführen.
Je nach Zielgruppe und Aufwand eignet sich das eine oder andere Modell.
Beispiel
Ein Unternehmen lanciert eine Kampagne mit Plakat, Anzeige und einem adressierten Mailing. Das Plakat schafft erste Aufmerksamkeit mit einem reduzierten Bildmotiv, die Anzeige wiederholt dieses Motiv mit ergänzender Kernbotschaft, das Mailing führt über eine individuelle Kennung zu einer vorbereiteten Landingpage.
Produktionsvorlauf, Drucktermine und Streuzeitpunkte werden so geplant, dass die Formate in der geplanten Reihenfolge wirken, statt gleichzeitig unkoordiniert zu erscheinen.
Print lässt sich nicht in Echtzeit auswerten wie ein digitaler Kanal, aber Messbarkeit ist dennoch möglich: über individuelle QR-Codes oder Kennungen pro Format lassen sich Reaktionen einem bestimmten Druckstück zuordnen. Diese Zuordnung sollte bereits in der Konzeption angelegt werden, nicht nachträglich ergänzt.
Produktionsvorlauf und Streuung folgen eigenen Fristen: Plakatflächen müssen gebucht, Beilagen mit dem Trägermedium terminiert und Mailingadressen rechtzeitig aufbereitet werden. Wir planen diese Termine rückwärts von der gewünschten Kampagnenphase aus, damit alle Formate zum richtigen Zeitpunkt erscheinen.
Das hängt von Zielgruppe und Budget ab. Auch zwei aufeinander abgestimmte Formate können wirken, wenn Idee und Timing stimmen.
Über gestalterisch angeschlossene Übergänge wie QR-Codes oder Kennungen, die zu einer passenden Landingpage oder personalisierten Strecke führen.
Teilweise, über individuelle Kennungen pro Format oder Empfänger. Eine vollständige Messung wie im digitalen Kanal ist nicht möglich, eine Annäherung schon.
Je nach Formaten unterschiedlich: Plakatflächen und Beilagen benötigen oft deutlich mehr Vorlauf als ein kurzfristig produzierbares Mailing.
Ja, oft mit gezielter Bildbearbeitung oder KI-gestützter Anpassung, sofern das Ursprungsmotiv genug Bildinformation für unterschiedliche Ausschnitte bietet.
Anhand der Zielgruppe und der gewählten Trägermedien, in Abstimmung mit Terminen für Druck, Anlieferung und Distribution der einzelnen Formate.
Nächster Schritt
Wir besprechen Ausgangslage, Ziele und Produktionsweg – und entwickeln daraus ein klares Vorgehen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich.