Gemeinsamer Bildaufbau
Kompositionsprinzip, Bildausschnitt und Hierarchie der Elemente bleiben über alle Varianten hinweg vergleichbar.
KI-gestützte Bildentwicklung & Produktion
Kampagnenvisuals mit KI sind keine Einzelbilder, sondern Motivserien: mehrere Varianten eines Kampagnenmotivs für unterschiedliche Zielgruppen, Regionen oder Formate, die als erkennbare Bildfamilie zusammengehören. Vitali & Co. entwickelt diese Serien KI-gestützt und prüft jede Variante gegen eine gemeinsame Bildlogik, bevor die Motive produktionsreif ausgeliefert werden.
Diese Seite gehört zur Leistung KI-gestützte Bildentwicklung.
Eine Serie ist stark, wenn jede Variante trägt und alle zusammen wie eine Familie wirken.
Sobald eine Kampagne mehrere Zielgruppen, Regionen oder Sprachen bedient, reicht ein einzelnes Motiv oft nicht aus. Ein Bild, das für eine Zielgruppe stimmig wirkt, kann für eine andere unpassend oder beliebig wirken. Die naheliegende Antwort – für jede Zielgruppe ein eigenes, unabhängig entwickeltes Bild – führt jedoch häufig zu einer Kampagne, die nicht mehr wie eine Marke aussieht, sondern wie mehrere.
Kampagnenvisuals mit KI lösen dieses Problem, indem eine Bildidee als Ausgangspunkt für eine ganze Serie dient. Aus einer gemeinsamen Bildlogik entstehen Varianten, die sich in relevanten Details unterscheiden, aber in Aufbau, Licht und Bildsprache erkennbar zusammengehören.
Kompositionsprinzip, Bildausschnitt und Hierarchie der Elemente bleiben über alle Varianten hinweg vergleichbar.
Farbtemperatur und Lichtcharakter wiederholen sich, auch wenn sich Motivinhalt oder Szenerie unterscheiden.
Unterschiede zwischen den Bildern entstehen dort, wo sie inhaltlich begründet sind – etwa Zielgruppe, Region oder Anwendungskontext.
Retusche und Farbabstimmung folgen denselben Regeln, damit keine Variante technisch aus der Reihe fällt.
Der Unterschied zu einer Sammlung einzeln erzeugter Bilder liegt in der Planung. Bevor die erste Variante entsteht, legen wir fest, welche Achsen der Varianz überhaupt sinnvoll sind – etwa unterschiedliche Zielgruppen, Regionen oder Produktlinien – und welche Bildelemente über alle Varianten hinweg fix bleiben. Diese Regeln bilden das Gerüst, innerhalb dessen KI-gestützte Entwicklung stattfindet.
So entstehen Varianten, die sich sinnvoll unterscheiden, ohne dass die Kampagne den Eindruck von Beliebigkeit erweckt. Eine Serie mit zu vielen unabhängigen Entscheidungen wirkt zerfasert; eine Serie mit zu starrer Wiederholung wirkt uninspiriert. Die Balance dazwischen ist Aufgabe der Art Direction.
Beide Formen haben ihre Berechtigung, je nach Kampagnenanforderung.
Bevor eine Serie produktionsreif ausgeliefert wird, prüfen wir alle Varianten nebeneinander – nicht nur einzeln. Diese Prüfung zeigt, ob Lichtstimmung, Farbwelt und Bildaufbau tatsächlich zusammenpassen, oder ob eine Variante aus der Reihe fällt und nachbearbeitet werden muss. Erst nach dieser gemeinsamen Prüfung gelten die Motive als abgeschlossen.
Zur produktionsreifen Auslieferung gehören zudem die technischen Anforderungen der jeweiligen Einsatzorte: die passende Auflösung für Druck oder Grossformat, die richtigen Formate für digitale Kanäle und eine saubere, nachvollziehbare Dateibenennung, damit die richtige Variante im richtigen Kanal landet.

Beispiel
Eine Kampagne soll in drei Sprachregionen mit jeweils passendem lokalem Bezug ausgespielt werden. Statt drei unabhängige Motive zu beauftragen, wird eine gemeinsame Bildidee entwickelt und für jede Region mit passendem Kontext variiert, während Bildaufbau, Lichtstimmung und Farbwelt gleich bleiben.
Vor der Auslieferung werden alle drei Varianten nebeneinander geprüft, um sicherzustellen, dass sie als Familie erkennbar bleiben.
Bestimmen, wonach die Serie tatsächlich variieren soll.
Fixe Elemente und gemeinsame Bildlogik vorab klären.
Varianten KI-gestützt entlang der festgelegten Regeln erzeugen.
Alle Varianten gemeinsam auf Konsistenz kontrollieren.
Auflösung, Formate und Dateistruktur für alle Einsatzorte vorbereiten.
So viele, wie es echte inhaltliche Unterschiede gibt – etwa Zielgruppen oder Regionen. Wir empfehlen keine Serie um der Anzahl willen, sondern anhand belastbarer Unterscheidungsmerkmale.
Über eine Konsistenzprüfung, bei der alle Varianten nebeneinander betrachtet und gegen die vorab definierten Bildregeln geprüft werden, bevor die Serie freigegeben wird.
Ja, sofern sie mit den neuen Bildregeln vereinbar sind. Wir prüfen im Einzelfall, ob eine Anpassung sinnvoll ist oder eine vollständig neue Serie mehr Konsistenz bringt.
Ja, allerdings lohnt sich der Aufwand einer Serie erst ab einer gewissen Anzahl Varianten. Für ein einzelnes Zielgruppen-Motiv ist ein Einzelmotiv oft der direktere Weg.
Nach der Konsistenzprüfung werden alle Varianten in den benötigten Auflösungen und Formaten für die jeweiligen Kanäle aufbereitet und strukturiert ausgeliefert.
Neue Varianten lassen sich auf Basis derselben Bildregeln nachträglich entwickeln, sofern die ursprüngliche Serienlogik dokumentiert wurde.
Nächster Schritt
Wir besprechen Ausgangslage, Ziele und Produktionsweg – und entwickeln daraus ein klares Vorgehen. Ein erstes Gespräch ist unverbindlich.